Wir machen Tod, Sterben und Vorsorge zu einem Thema, über das man sprechen kann. Und wir setzen uns politisch dafür ein, dass Menschen am Ende ihres Lebens selbst entscheiden dürfen.
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Bestattungsvorsorge: die wenigsten wissen, was hinter diesen Begriffen steckt. Und noch weniger haben etwas davon geregelt. Nötig wird das aber nicht erst mit 70. Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jeden treffen.
Wir erklären, was in diesen Dokumenten steht, was sie im Alltag bedeuten und wie du sie aufsetzt. In verständlicher Sprache, mit Beispielen und Vorlagen.
Legt fest, wer für dich handeln darf, wenn du es selbst nicht mehr kannst.
Hält fest, welche medizinischen Maßnahmen du willst – und welche nicht.
Regelt, wie du bestattet werden möchtest, und nimmt Angehörigen eine schwere Entscheidung ab.
In Deutschland ist die aktive Sterbehilfe verboten. Wer einem sterbewilligen Menschen auf dessen ausdrücklichen Wunsch hilft zu sterben, macht sich strafbar. Wie klar und wie lange dieser Wunsch geäußert wurde, spielt dabei keine Rolle.
Wir halten das für nicht länger begründbar. Menschen sollen am Ende ihres Lebens selbst über Art und Zeitpunkt ihres Sterbens entscheiden können. Klare rechtliche Regeln schützen dabei besser als ein pauschales Verbot.
Dafür suchen wir das Gespräch mit Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit. Wir bündeln Erfahrungen aus Medizin, Pflege, Recht und Ethik, ordnen die Rechtslage ein und zeigen, wie andere Länder das gelöst haben.
Wir glauben, dass Würde heißt, bis zuletzt selbst zu entscheiden.
Veranstaltungen
Wir sprechen über Vorsorge und Sterbehilfe dort, wo Gespräche leicht fallen: bei Tee und bei Pizza, in kleiner Runde und auf Augenhöhe. Diese beiden Formate sind aktuell in Planung, Termine folgen in Kürze.
In Planung
Ein ruhiger Nachmittag rund um Nachlass, Vollmachten und die Fragen, die man sich sonst kaum traut zu stellen.
In Planung
Ein entspannter Abend, an dem wir gemeinsam Schritt für Schritt eine Patientenverfügung durchgehen.
30 €
Für alle, die Zeit und Engagement einbringen wollen: in Arbeitsgruppen, bei Veranstaltungen oder im Austausch mit der Politik.
60 €
Für alle, die den Verein finanziell unterstützen möchten, ohne selbst aktiv mitzuarbeiten.
250 €
Für alle, die die Arbeit des Vereins substanziell tragen und den Aufbau beschleunigen wollen.
Beiträge sind nicht steuerlich absetzbar, weil der Verein politisch arbeitet. Mehr dazu in den häufigen Fragen und Antworten.
Der Verein bündelt Wissen aus Medizin, Pflege, Recht, Ethik und Theologie und stellt es der öffentlichen Debatte zur Verfügung.
Wenn du Fachwissen einbringen möchtest, freuen wir uns, dich im Expertenpool aufzunehmen.
Der Verein ist neu gegründet. Aktuell besteht der Vorstand aus diesen vier Personen.
Vorsitzende
Stellvertretende Vorsitzende
Schatzmeister
Schriftführer
Letzte Freiheit e.V. ist als Verein eingetragen und befindet sich im Aufbau seiner Strukturen. Wir stellen die Arbeitsgruppen zusammen, gewinnen Expert:innen für den Expertenpool und entwickeln die ersten Veranstaltungsformate. Bis dahin liegt der Schwerpunkt auf Aufklärungsinhalten und dem Austausch mit Politik und Fachwelt.
Nein. Der Verein ist nicht als gemeinnützig anerkannt, weil er politisch für eine Gesetzesänderung eintritt. Beiträge und Spenden sind deshalb nicht steuerlich absetzbar. Wir halten diesen Weg bewusst für richtig: die politische Arbeit ist einer unserer beiden Vereinszwecke, und darauf wollen wir nicht verzichten.
Wir sind keine Beratungsstelle. Wir vermitteln keine Sterbehilfe, übernehmen keine Einzelfälle und geben keine individuelle Beratung. Unsere Arbeit besteht aus Aufklärung und politischer Interessenvertretung. Wenn du in einer akuten Krise steckst, ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei erreichbar: 0800 111 0 111.
Der Aufbau wird von JoinPolitics unterstützt. Wir sind Teil des Talentprogramms und erhalten eine einjährige Strukturförderung, mit der wir Verein, Team und Netzwerk aufbauen. Darüber hinaus tragen die Mitgliedsbeiträge die laufende Arbeit.
Selbstbestimmung am Lebensende wird nur zum politischen Thema, wenn genug Menschen dahinterstehen. Schreib uns auch, wenn du Fachwissen einbringen willst, für die Presse recherchierst oder einfach eine Frage hast.